Mindset – und was das mit einem Kuchenbasar zu tun hat

Wieviele Stück Kuchen musst du zu welchem Preis verkaufen, wenn du 500,-€ erwirtschaften willst?

Eigentlich eine simple Frage, bei der leicht verschiedene Ergebnisse herauskommen und dir eine Planung ermöglichen können, oder?

Warum ich dir und mir diese Frage stelle? 

Weil ich mich gestern geärgert habe. Eigentlich hat so ein leichtes „Gären“ in mir bereits am Sonntag begonnen. Und nach einem Dialog mit einer Mutter eines Klassenkameraden – auch einer Unternehmerin – ist das leichte Gären zu Ärger geworden.

Mein Sohn hatte gestern einen Kuchenbasar in der Schule, die Kinder wollten Geld sammeln, um für die Ukraine zu spenden. Eine ziemlich tolle Idee, wie ich finde. Bei einigen Kindern schwirrte auch eine Zahl im Kopf herum, was sie einnehmen wollen. Mein Sohn sagte zu mir: „Mama, ich will, dass wir 500,-€ schaffen!“

Toll! Finde ich. 🥰💰

Auf meine Frage, ob sie denn mal durchgerechnet haben in der Schule, wie viele Kuchenstücke sie verkaufen und für wieviel Geld sie die anbieten müssen kam: „Nein. Unsere Lehrerin hat nur gesagt, wir sollen zwischen 50 cent und 1 Euro nehmen.“

Grrrr!!!

Mein Sohn ist in der 4. Klasse und die Kinder lernen gerade Multiplikation und Division mit 1.000er-Zahlen. Also die welt-beste Möglichkeit überhaupt, den Kindern eine Aufgabe zu stellen, die nicht einfach nur aus einem Mathebuch kommt, sondern mit ihnen etwas zu machen, was zeigt, wo Mathe im realen Leben gebraucht wird. Und etwas, das den Kindern vermittelt, wie das mit dem Geld so funktioniert.

Wie realistisch sind 500,-€, wenn die Schule ca. 500 Schüler hat, wahrscheinlich nicht alle kaufen, nur 15 Kinder aus der Klasse etwas backen und dann nur zwischen 50 cent und
1 Euro pro Kuchenstück eingenommen werden dürfen??? 

➡️ Überhaupt: Wenn es doch um Spenden geht, warum dürfen die Kinder nicht selbst ihre Preise bestimmen und 2,-€ für ein Stück Kuchen nehmen? Es sind doch ohnehin wir Eltern, die den Kids das Geld morgens mitgeben. Und das absolut gern! 💙💛🇺🇦

Warum rechnet niemand mit den Kindern einmal durch, was es braucht, um zu einem bestimmten Ziel zu kommen? 

…und pflanzt auf diese Weise bereits in der Grundschule den Samen für so etwas wie ein unternehmerisches Mindset? 

Ich finde das schade. Nicht nur, weil die Lehrer hier gerade (aus meiner Sicht) eine super Möglichkeit verpasst haben, an einem wirklich tollen Beispiel so wichtiges Wissen zu vermitteln. Ich bin außerdem sicher, dass es ihnen Spaß gemacht und sie zusätzlich motiviert hätte, noch mehr Kuchen zu backen und als Team, als gesamte Klasse, an einem Strang zu ziehen und alles zu geben.

Bo und ich haben gemeinsam Bananen-Muffins gebacken. Nachdem ich wusste, dass er pro Muffin nur einen Euro nehmen darf, hab ich ihm vorgeschlagen, noch Äpfel mit in den Teig zu machen, damit wir mehr rausbekommen und die Muffin-Schälchen nicht ganz so voll zu machen. Um wenigstens auf diese Art und Weise ein bisschen Spielraum für mehr Einkünfte zu bekommen. Bo hat diese Art zu rechnen verstanden und hatte Spaß daran.

Wir haben so 22 Muffins geschafft. Bo konnte also 22,-€ beisteuern zum gesamten Spendentopf. Wir haben sie in blaue und gelbe Muffin-Förmchen gesetzt und die blauen mit silbernen Zuckerkrümeln bestreut, die gelben mit goldenen. Er ist sehr stolz damit in die Schule gegangen

Was hat das eigentlich mit dir, mir und deinem oder meinem Business zu tun… und warum schreibe ich darüber einen ganzen Blogartikel?

Ich habe mich erst in der zweiten Hälfte meines Berufslebens getraut, mich als Unternehmerin zu begreifen. Nachdem ich lange als Angestellte und als Freelancer (Zeit gegen Geld) gearbeitet habe. Viel zu lange habe ich mich nicht getraut, mich als Unternehmerin zu sehen, weil es jede Menge Unsicherheiten und Ängste gab. Gerade in Bezug auf rechnerische Themen. 

Was ist, wenn ich es nicht schaffe, für mich und meinen Sohn genug zu erwirtschaften? 

So eine Art zu rechnen und zu denken habe ich erst spät gelernt. Auch, wenn meine Eltern selbst den Schritt ins Unternehmerdasein gewagt haben, sind viele Unsicherheiten und existenzielle Ängste über Generationen hinweg verankert und stecken bis heute in meiner Sozialisation und haben mich lange belegt und davon abgehalten, meinem Traum nachzugehen. Und bei Frauen sind solche Unsicherheiten meist noch tiefer verankert als bei Männern. Ich kenne viele Frauen in meinem Umfeld, denen es ganz ähnlich geht. 

Mutige Frauen, die wie ich in der zweiten Hälfte ihres Berufslebens noch einmal neu starten und sich frei strampeln. Dies aber dann oft mit einem viel höheren Kraftaufwand, als er nötig wäre, wenn wir bestimmte Dinge früher und selbstverständlicher lernen würden. 

Ich würde mir sehr wünschen, dass unseren Kindern in der Schule genau diese unternehmerische Denkweise frühzeitig mitgegeben werden würde, denn für solche Dinge wie das oben beschriebene Rechenbeispiel sind sie durchaus in der
4. Klasse schon bereit. In meinen Augen könnte das einen Weg öffnen, der mir selbst in der Schule gefehlt hat.

Wie ist oder war es bei dir? Bist du mit unternehmerischem Gedankentum groß geworden? Was gibst du deinen Kindern mit bzw. wie sehr wird ihr Horizont, sich Ziele zu stecken und diese strategisch anzugehen, bereits in der Schule geöffnet? Lass es mich doch im Kommentar mal wissen, es würde mich wirklich interessieren.

Ich weiß auch heute als Unternehmerin noch nicht all das, was ich in den unterschiedlichen Bereichen wissen muss und möchte. Aber ich weiß heute, wo ich es bekomme. Und dafür bin ich dankbar. 

 

Zum Glück gibt es auch außerhalb der Schule tolle Möglichkeiten, sich weiterzubilden.

Eine ganz aktuelle und tolle Möglichkeit für uns Online-UnternehmerInnen, in Bereichen etwas zu lernen, in denen wir noch nicht sattelfest sind, ist übrigens das Happiness-Bundle, indem über 70 ExpertInnen ihr Wissen in Form von Kursen, Workbooks und mehr teilen. Es ist das erste Bundle, bei dem ich als Expertin dabei bin und ich bin mehr als stolz, einen Beitrag zu leisten. Bis einschließlich Dienstag, den 03.05.2022 kannst du es HIER noch erwerben.

Insgesamt umfasst das Bundle:
➡️ 39 Kurse
➡️ 5 Workbooks + 4 PDF’s
➡️ 9 Workshops + 1 Training + 1 Teaching + 1 Live-Bootcamp
➡️ 3 Masterclasses + 1 Bundle + 1 Audio-Guide
➡️ 2 Videos mit Workbook(s) + 1x Canva-Vorlagen
➡️ 1 Kongresspaket + 3 Memberships + 1 Online-Netzwerktreffen

Es stecken Inhalte im Wert von 9.000€ darin und der Verkaufspreis liegt bei sensationellen 149,-€.

Warum machen wir das?

Weil Jede von uns einmal angefangen hat und weil wir genau wissen, das es als Neuling im Unternehmerinnen-Dasein oder im Online-Business einfach wahnsinnig vieles gibt, was gelernt werden will. Und weil niemand von uns sich gerade am Anfang so hohe Investitionen in Weiterbildung leisten kann. Ich selbst war und bin froh, mir über solche Bundles mehr Wissen aneignen zu können, als ich mir sonst leisten könnte. Das ist auch der Grund, warum ich aus vollem Herzen mit dabei bin, denn ich möchte hier gern auch etwas zurückgeben.❤️

➡️ Ich habe meinen Selbstlern-Kurs PICTURE POWER kompakt mit ins Bundle gegeben (falls du dir den Kurs einmal anschauen magst, findest du hier alle Infos: PICTURE POWER kompakt | Selbstlern-Kurs

In diesem Kurs lernst du in drei ausführlichen Modulen alles, was du brauchst, um mit deinem Smartphone aussagekräftige und tolle Bilder zu fotografieren, die du für deine Social Media Posts verwenden kannst. Denn wenn du dich online mit deinem Business aufstellen willst, wirst du nicht drumherum kommen, dich selbst sichtbar zu machen. Und das geht über Bilder immer noch mit am besten.

Der Kurs kostet regulär 299,-€ und so günstig wie im Rahmen des Bundle wird es ihn nicht wieder geben.

Eine Kundin, die aktuell den Kurs absolviert und erst in der zweiten Woche ist, hat mir letzte Woche folgendes Feedback geschrieben:

Am Ende soll es hier aber gar nicht primär um meinen Kurs oder einen der anderen aus dem Bundle gehen, sondern vielmehr darum, wie wichtig ich es finde, bereits bei den Kindern einen unternehmerischen Gedanken zu setzen. 

Ich finde es großartig, mit wieviel Mut gerade immer mehr Frauen ihre Schritte ins Unternehmertum gehen und sich trauen, sich oft in der zweiten Hälfte ihres Berufslebens noch einmal neu auszurichten. Ich wünsche mir, dass es noch viel mehr werden. Und noch mehr wünsche ich mir, dass wir unseren Kindern frühzeitig das Rüstzeug mitgeben, das es braucht, um sich mutig auf den Weg zu machen, selbständig zu agieren und für die Dinge zu leben, die man liebt. 🙃

Ich möchte in jedem Fall ein Vorbild für meinen Sohn sein und ihm zeigen, dass es möglich ist, all das zu schaffen, was man schaffen möchte. Sich Ziele zu stecken und diese zu erreichen. 

Denn selbst beim Muffin-Backen kanns es Spaß machen, zu rechnen und unternehmerisch zu denken.

Hi. Ich bin Kerstin.

Ich bin leidenschaftliche Bildergeschichten-Erzählerin, absoluter Augenmensch und 
Markenexpertin.

Und ich helfe dir dabei, die „richtigen“ Bilder für deine Social Media Kanäle einzusetzen. Wenn du weißt, auf was du achten musst, ist es einfacher als du denkst, genau die Bilder selbst zu fotografieren, die deine Botschaften wirklich unterstreichen. Mit dem Smartphpone. „On-the-Go“. 

Und natürlich stehe ich dir als Fotografin für Bilder von dir zur Verfügung. 

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